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Warum "Music On Demand" nicht immer gut ist | Teilzeit-Cowboy

Blog

Okt06

Warum „Music On Demand“ nicht immer gut ist

Schon einige Zeit beobachte ich ein gewisses unterbewusstes Streaming-Verhalten bei mir selbst.

Dieser Post bezieht sich auf sehr subjektive Eindrücke mit laienhaften Schlussfolgerungen, dadurch können Erfahrungen abweichen. Freue mich über eure Erfahrungen und Diskussionen auf der offiziellen Facebook-Seite Teilzeit-Cowboy.

Es gibt einen Haufen Streaming-Anbieter und gefühlt werden es monatlich mehr. Gleich am Anfang muss ich zugeben, dass ich selbst ein großer Fan von Spotify bin und mir keinen Tag vorstellen kann, an dem ich nicht quasi auf die ganze Musikgeschichte von meiner Hosentasche zugreifen kann. Jedoch habe ich einen negativen Aspekt entdeckt, welcher bei intensiver Playlist-Nutzung auftauchen könnte.

Aber zuvor möchte ich nochmal auf unsere Community-Playlist hinweisen, welche direkt über Spotify oder über diese Seite abrufbar ist. Ich würde mich über viele Hörer freuen, noch besser wäre es nur noch, wenn viele von euch Songs hinzufügen, um die Community musikalisch zu repräsentieren. So aber jetzt will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und von meinem Erlebnis erzählen.

Hass auf Streaming

Viele, vor allem von der etwas älteren Generation, verteufeln von Grund auf. Schlechte Bezahlung der Künstler, keine Eigentumsrechte und Datensammlung der Nutzer sind klare Argumente, welche auf keinen Fall vergessen oder in den Hintergrund rutschen sollten aber um diese soll es heute nicht gehen. Ich persönlich muss zugeben, dass meine Lieblingsalben nicht nur in Spotify gespeichert sind, sondern auch mein Wohnzimmer als Vinyl dekorieren.

Vinyl als Ritual

Was den Streaming im Gegensatz zur Vinyl fehlt, ist eindeutig die Stimmung, welche dabei entsteht. Durch mein Multiroom-System läuft so gut wie immer im Hintergrund Musik, jedoch wenn ich wirklich aktiv Musik höre, komme ich um meine Schallplatten nicht rum. Das Auflegen, Beobachten der Beschleunigung und schlussendlich das Aufsetzen des Kopfes ist für mich ein beruhigendes Ritual, welches quasi eine Art Vorspiel für die Musik darstellt. Audiophile behaupten, dass auf der Schallplatte nicht hörbare Frequenzen vorhanden sind, welche durch digitales Streaming verloren gehen und so die Seele des Musikstückes fehlt. Inwieweit diese These stimmt, kann und möchte ich gar nicht beweisen oder widerlegen.

Mein Problem mit „Best Of“ Playlists

So aber nun endlich zu dem Problem welches mich seit einiger Zeit beschäftigt.
Ich liebe es Playlists zusammen zustellen. Gerne auch solche welche sich mit einem bestimmten Künstler oder Genre befassen. Nun in diese Listen sammeln sich mit der Zeit meine liebsten Songs. Höre ich diese Kompilation etwas, ertappe ich mich immer öfters, dass ich Titel überspringe. Songs über welche ich mich normalerweise total freue skippe ich plötzlich?

Ein kurzer Exkurs mit meinem laienhaften Psychologie-Wissen. Der Mensch verglicht unterbewusst alltäglich Situationen und Eindrücke. Wenn man Wochen oder Monate lang nur Leitungswasser trinkt, freut man sich danach umso mehr auf ein kühles Bier oder Cola. Trinkt man hingegen nur Cola, wird man anfangen unter diverse kohlensäurehaltigen Softdrinks mit Cola-Geschmack zu differenzieren und auszusortieren. Plötzlich schmecken gewisse Getränke nicht mehr, über welche man sich nach einer Abstinenz gefreut hätte.

Was also tun?

Die Lösung zu dem Problem liegt näher als die meisten glauben. Gehen wir noch einmal zurück zu dem wunderschönen Hobby Vinyl. Denn dieses alte Medium hat, löste das Problem, bevor es überhaupt entstand. Ein heraus picken von Liedern ist so gut wie unmöglich. Dadurch gab es nur die Möglichkeit auf den Lieblingssong zu warten. Diese Vorfreude mach das Lied dann noch besser.
Die Chance jedes Lied, immer und überall sofort zu hören hat diese Vorfreude gestört beziehungsweise sogar zerstört.

Aber keine Angst die Lösung muss nicht unbedingt mit einer de-digitalisierung einhergehen. Klar, wenn ihr dieses Argument als Vorwand nehmt, ins Vinyl-Business einzusteigen möchte ich euch auf keinen Fall aufhalten. Aber auch alle anderen können diese Lösung ganz einfach umsetzten: Album einer Playlist hin und wieder vorziehen.

Ich selbst nutze diese Methode vor allem bei meinem Lieblingsalben von Mumford & Sons (Babel), weil meiner Meinung nach durch den Liedermix des Albums selbst eine gewisse Stimmung aufkommt.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr gleiche Erfahrungen? Ich würde mich um eine Unterhaltung und Diskussion auf Facebook freuen. Kommentare auf meiner Seite sind aus Datenschutzgründen (DSVGO) für mich leider nicht tragbar. Ich bitte euch dies zu verstehen.

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